Donnerstag, 20. April 2017

Mit dem Fahrrad nach Sirakusa

Wir stehen noch immer auf dem Campingplatz Sabbiadoro, nahe der Stadt Avola. Nachdem wir vorgestern in Noto waren, stand heute Sirakusa, oder auch Syrakus, wenn man den alten griechischen Namen benutzen möchte, auf dem Plan, natürlich wieder mit dem Fahrrad. Diesmal waren es immerhin 52 km für die Hin- und Rücktour. Das Wetter hat sich hier etwas abgekühlt. Es sind nun nur noch ca. 16° in der Tagesspitze. Für die Hinfahrt etwas erschwerend, war der recht kalte Nordwind. Aber Sirakusa selbst hat uns dann wieder total entschädigt.
Dom
Diese sehr alte Stadt geht auf griechische Wurzeln bis in die Zeit um ca. 500 v. Chr. zurück. Zuerst sind wir zum Dom, der um ca. 700 n. Chr. um den griechischen Athena-Tempel herum gebaut wurde. Anschließend ging es quer durch die sehr sehenswerte Altstadt zu den Marktplätzen im Nordwesten der Altstadt.
Unsere Nachbarin auf dem Campingplatz hat uns das Lokal "Fratelli Burgio" empfohlen. Eigentlich ist es gar kein Lokal, sondern ein Feinkostladen mit vielen sizilianischen Spezialitäten. Aber man kann halt dort auch diverse Kleinigkeiten essen.
Im sizilianischen Spezialitätenladen Fratelli Burgio
 Weil uns die Nachbarin wegen der sehr großen Portionen schon vorgewarnt hatte, bestellten wir uns eine Plate "Antipasti Misto" (uno per due, eine Portion für 2 Personen) und zwei Gläser Wein. Für Rita einen Roten und für mich einen Weißen. Das Lokal war der Volltreffer überhaupt. Ähnlich spanischen Tapas, gab es eine recht große Platte mit verschiedenen sizilianischen Köstlichkeiten. Eine leckerer als die andere.
Leckerschmecker
 Der Nachteil allerdings war, dass uns dadurch die kulturellen Besichtigungen in Sirakusa etwas abhanden gekommen sind.
Morgen machen wir noch einen Ruhetag und am Samstag, dann ist klares Wetter angesagt, soll es dann doch zum Ätna gehen.

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